Das Tagebuch der Weißstörche in der Elsterregion Groitzsch/Pegau 2017
Wie gewohnt möchten wir Sie hier wieder über die Weißstörche in der Elsterregion um Groitzsch und Pegau sowie des Altkreises Borna informieren. Damit dies wie gewohnt so umfassend als möglich geschehen kann, benötigen wir ihre Hilfe. Teilen Sie uns ihre Beobachtungen einfach über unsere im Impressum angegeben Kontaktdaten mit. Gern veröffentlichen wir auch ihre entsprechenden Fotos. Vielen Dank im Voraus, auch an die Mitglieder der Groitzscher Fachgruppe „Ornithologie und Naturschutz“ im NABU, den Storchenbeauftragten Andreas Fischer und Jens Frank sowie Jörg Spörl aus Thräna und Heinz Horn aus Böhlen für die informelle Zuarbeit. Beachten Sie bitte auch den Link an Ende dieser Seite, der Ihnen allgemeine Informationen über das Leben der Störche und die örtlichen Standorte gibt.


21.03.17
Saasdorf vermeldet jetzt ebenfalls die Ankunft eines Adebars. Laut Frau Knipfer flog der Storch gestern Nachmittag auf dem Nest am Nöthnitzer Weg ein. Zudem ist auch in Oelzschau nun der erste Rotschnabel eingetroffen, berichtet Andreas Fischer.
19.03.17
Auch in Groitzsch scheint den Anzeichen nach das erste Ei im Nest zu liegen. Bei Helga und Herbert, wie das Storchenpaar von einem unserer Informanten getauft wurde, sitzt seit heute ständig ein Partner im Nest. Zudem wird fleißig Polstermaterial heran geschafft.
17.03.17
In Thräna hat nun die Brutzeit begonnen. Heute lag hier das erste Ei im Nest des Kamerahorstes. Etwa 32 Tage wird es nun bis zum Schlupf der Küken dauern.

Auch in Groitzsch ist das Storchenpaar nun komplett. Der zweite Storch kam am 3.3. an. Beide geben sich sehr vertraut. Gleich ging es für die Groitzscher in die Wiesen bei Schnaudertrebnitz um Futter zu suchen. Autos stören da wenig.
Seit 23.Februar ist der Horst in Thräna doppelt besetzt. Auch in Groitzsch ist seit 23.2. ein Storch auf dem Nest.       Foto: S.Scharf
Am 5.2. nahmen 2 Nilgänse den Groitzscher Horst in Beschlag. Hoffentlich nisten sie sich hier nicht dauerhaft ein. Schon seit einigen Jahren sind Nilgänse zum Problem für die Brutstätten unserer Weißstörche geworden.

03.03.17
Jetzt klappert es in Groitzsch ebenfalls im Doppelpack. Kurz nach der Mittagszeit kam der zweite Storch auf dem Gärtnereischornstein an. Beide sind unberingt und geben sich sehr vertraut gegenüber dem Partner und der Umgebung. Somit könnte es sich wieder um das Paar vom Vorjahr handeln, die damals 4 Jungstörche aufziehen konnten.
24.02.17
Auch in Groitzsch ist nun der erste Weißstorch zum Nest zurück gekehrt. Gestern landete er auf dem Horst der Gärtnerei Nolte. Er/Sie trägt keinen Ring. Somit könnte es sich wieder um ein Tier vom Vorjahr handeln.
23.02.17
Lange musste die Thränaer Störchin nicht auf ihren Partner warten. Bereits heute am späten Nachmittag traf das Männchen auf dem Kamerahorst ein. Damit ist das erste Pärchen im Landkreis komplett.
19.02.17
Wie Jörg Spörl uns mitteilte, landete heute gegen 13:25 Uhr wieder die angestammte Störchin auf dem Thränaer Nest und fühlte sich gleich heimisch. Nachdem sie in den letzten beiden Jahren recht spät gen Süden aufgebrochen war, dürfte sie nicht all zu weit weg überwintert haben.
18.02.17
Nach Auswertung der Kameradaten zeigte sich, dass es doch wieder die Nilgänse waren, die unseren Informanten aus der Ferne täuschten. Somit warten wir in Groitzsch weiter auf die erste Nestlandung in diesem Jahr. Aber es ist ja eigentlich noch viel zu früh. In Thräna gibt sich der Storchenhorst auch bereit für Meister Adebar. Grundstücksbesitzer Jörg Spörl hat das Nest gereinigt und mit Stroh ausgepolstert. Zudem ist die Kamera neu ausgerichtet und ab sofort in Betrieb.
15.02.17
Immer mehr Informationen über gesichtete Störche über Groitzsch treffen nun bei uns ein. Auch das Nest soll schon angeflogen worden sein. Aber fest eingenistet hat sich noch kein Adebar. Mit der Auswertung der Kameradaten in den nächsten Tagen wissen wir vielleicht mehr.
05.02.17
Gerade als heute wieder die Überwachungskamera für den Groitzscher Horst installiert wurde, landete ein Paar Nilgänse im Nest und machten es sich dort gemütlich. Bleibt zu hoffen, dass es nur eine Raststation für die Vögel ist, denn gegen diese ist Meister Adebar machtlos.
31.01.17
Gleich 2 Informanten berichteten uns in den letzten Tagen (25.1.) von einer Sichtung eines Weißstorches über Groitzsch. Der Adebar soll über die Gartenanlage am Sportplatz geflogen sein.


                    

Aus gegebenem Anlass weisen Storchenbetreuer und das Umweltamt des Landkreises darauf hin, dass ein Abbrennen von Feuerwerken nur mit Erlaubnis einer zuständigen Behörde (in der Regel die Stadtverwaltung) zulässig ist. Zum Schutz der Tiere ist bei Höhenfeuerwerken zudem ein Mindestabstand von 1000 Metern um ein Storchennest einzuhalten. Schon mehrfach wurden Adebare durch Zündung pyrotechnischer Erzeugnisse auf ihrem Horst aufgeschreckt und die Brut oder gar Jungvögel zurück gelassen. "Wir weisen darauf hin, dass eine erhebliche Störung von Weißstörchen während der Brutzeit eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro geahndet werden kann", schreibt das Umweltamt.    (Quelle: LVZ)




Hier geht es zu den Beobachtungen der Vorjahre:


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