Die Bilder des Frühjahrs 2018   


Der Winter gibt sich nach seinem Gastspiel im Februar auch zum Beginn des Frühlingsmonats März nicht geschlagen. Bis zum 3. weht weiter ein eisiger Nord/Ostwind und die Temperaturen liegen tief im Frostbereich. Erst am 5. klettert das Quecksilber wieder in den positiven Bereich und das gleich mit 8°C. Doch seinen Abschied gibt der Winter zunächst mit einer Packung Schnee, die mit einem Dauerschneefallgebiet aus Süd/Ost am 6. und 7. hereinzieht und 11 cm der weißen Pracht bringt - so hoch wie nicht einmal im Winter. Doch gleich danach versucht der Frühling sein Glück. Bei Rekordwerten bis 19 °C kann man um den 11. Sonne und Wärme tanken. Aber nach der Monatsmitte gewinnt der Winter erneut die Oberhand und das recht kräftig. Dauerfrost bis -10 Grad, Dauerschneefall mit einer Schneedecke von 8cm und eisiger Nord/Ostwind geben wieder ein Intermezzo über mehrere Tage. Wildtiere und die Pflanzen haben es dieses Jahr nicht leicht. Zwar wird es ab dem 23. etwas besser, doch der Winter kämpft bis zum Monatsende um seinen Einfluss. Das Osterwetter über den Monatswechsel zum April zeigt sich noch recht durchwachsen, doch gleich danach wird es wärmer und der leichte Regen samt einem Gewitter in der ersten Woche schaffen die Grundlage für die Natur, nun richtig in den Frühling zu starten. Sonnig und mild verläuft die 2. Woche.

Während der Kälte zu Monatsbeginn nutzen die Waldohreulen jeden Sonnenstrahl, um sich aufzuwärmen.
Auch den Frühblühern tat die Kälte nicht gut. Wie diesen Märzenbechern erging es auch den Schneeglöckchen und Krokussen.
Nach leichter Erwärmung kam am 7.März der nächste Wintereinbruch mit 10cm Schnee.
Die Bäume und Pflanzen waren kurzzeitig in ein weißes Kleid gehüllt, dass am Folgetag wieder dahin schmolz.
Frühlingswinter in der Kurt-Schubert-Straße.
Auch der Wasserturm trägt nochmals weiß.
Nach kurzem Frühlingsintermezzo ist am 17.3. erneut alles mit einer Schneedecke überzogen.
Die Kakteen sollten nun eigentlich langsam aus ihrem Winterschlaf erwachen. Aber der Schnee macht ihnen nichts aus.
Der Bauhof musste am Wochenende zum Winterdienst ausrücken.
Während dessen trainieren die Fußballer im Schnee.
Hier müsste mal das Schild geändert werden...
Schöner Blick auf die verschneite Anglerinsel.
Durch den starken Wind entstanden besonders in der ländlichen Region Schneewehen, wie hier bei Auligk.
Auch am Großstolpener See blies der Wind ganz ordentlich und sorgte für große Wellen und vereiste Ufer.
Ab 23.März zieht sich der Winter zurück.
Das Rotkehlchen freut sich über die Erwärmung im März.
Wohl etwas zu zeitig kam dieser Star aus dem Süden zurück.
Die Wacholderdrossel sucht im aufgetauten Boden nach Futter.
Das Osterfeuer der Groitzscher Jugendfeuerwehr über den Monatswechsel zum April geht noch bei wechselhaftem, kühlem Wetter über die Bühne.
Die erste Aprilwoche ist noch recht oft bewölkt mit gelegentlichen Niederschlägen. Wenige Sonnenstrahlen glitzern hier in der Pegauer Kiesgrube.
Mit dem milden Wetter zeigen sich auch die Frühblüher nochmals und locken zahlreiche Insekten an.
Obwohl sich Krokusse bereits im Januar zeigten, kommt jetzt ihre Farbenpracht voll zur Geltung.
Die Grünfinke bedienen sich noch im Futterhaus.
Auch die Meise nutzt die letzten Reste des Winterfutters.
Eine Gewitterfront zog am Abend des 4.4. über uns hinweg und kündigte sich ganz ungewohnt mit einem grellen Sonnenuntergang an.
Dabei wurden auch die aufziehenden Gewitterwolken in ein farbenprächtiges Licht getaucht.
Den Blick von Rötha aus Richtung Westen zum Kraftwerk Lippendorf fotografierte Jan Bierende.
Nach dem Gewitter machten Ausbuchtungen sogenannter Mammatuswolken eine schaurig schöne Stimmung über Pegau. Foto: Ronny Wiesner

                                     


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