Die Bilder des Frühjahrs 2017   


Eher April statt März war zu Frühlingsbeginn die Wetterdevise. Die ersten beiden Märzwochen zeigten sich recht wechselhaft mit vielen Wolken, fast täglichem Regen, stürmischen Böen und auch noch leichten Nachtfrösten. Vor allem Sturmtief Wilfried blies ordentlich, aber auch der Frühling schaute ganz kurz mit einem Höchstwert an die 19 Grad vorbei. Besserung gab es ab der 3. Woche, wo sich die Sonne öfters in Szene setzen konnte und Niederschlag aus blieb. Der kam jedoch ab Woche 3 zurück. Die letzten Tage des Monats standen aber wieder im Zeichen des Frühlings. Nach kühlen Nächten schien tags über oft die Sonne und die ließ die Temperaturen klettern. Die Natur legte nun los. Überall zeigten sich Knospen und die Frühblüher sorgten für bunte Farben. Am letzten Tag wurde mit 24 Grad sogar ein Sommertag knapp verfehlt. Auch der 1. April glänzte noch mit tollem Sonnenschein, doch danach holte uns der Monat schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Nun bestimmten zunächst viele Wolken und deutlich kühlere Werte das Wetter. Auch zum Osterfest besserte es sich nicht. Im Gegenteil. Kaltes Schauerwetter läßt im Gebirge sogar wieder Schnee fallen und erst nach den Feiertagen kommt der Tiefpunkt mit leichten Nachtfrösten, einstelligen Tageswerten, Graupel und Regenschauern. Eine durchgreifende Besserung tritt allerdings bis Monatsende nicht mehr ein.

Anfang März sind die Winterlinge schon in voller Blüte.
Ganze Büsche der gelben Frühblüher zeigen sich am Burgberg.
Krokusse und die Iris erblühen mit dem ersten schönen Sonnentag im März.
Gleich summt es in den Blüten. Die Bienen sind unterwegs.
Sie machen ihrem Namen alle Ehre - die Märzenbecher.
Ein schönes Ensemble am Brühlhang.
Vor allem die erste Märzhälfte zeigt sich mit dicken Wolken. Schon am 9. ist das Regensoll erreicht.
Zur Monatsmitte ist der Himmel oft klar. So leuchten nur die Kondensstreifen der Flugzeuge im Abendrot. Ein Foto von Dietmar Schäfer.
Ein Krokuss im Sonnenlicht. Schön kann man die Struktur erkennen.
Schneeglöckchen an der Rundkapelle der Wiprechtsburg.
Mitte März beginnt die Forsythiablüte am Burgberg.
Auch die Weidenkätzchen sind Mitte März schon aufgeblüht.
Bei Allergikern wohl nicht so gern gesehen - die Haselnussblüte.
Immer toll anzusehen ist der Sonnenuntergang an der Groitzscher Kirche.
Auch im Wald blüht es eifrig, wie die Buschwindröschen.
Derweil tummeln sich die ersten Sonnenanbeter am Großstolpener See.
Diese kleine Meise ist Anfang April mit dem Nestbau beschäftigt.
Gelbe Farben schmücken auch den Pegauer Rathausvorplatz.
Bunte Blüten bringen Farbe ins Aprilgrau - hier am Friedhofsberg.
Der Weinhang wurde mit Frühblühern verschönert. Da ruht man sich gern aus.

                                     

Auch der Mai beginnt eher ungemütlich, unterkühlt und regnerisch. Die Hoffnung auf richtiges Frühlingswettter nach dem bescheidenen April erfüllt sich zunächst nicht. Vielmehr hat man den Eindruck, dass sich diesmal die Eisheiligen fast 2 Wochen hinziehen. Selbst Nachtfrost gab es nochmals, was Gärtnern und Obstbauern weiter die Sorgenfalten ins Gesicht trieben. Erst in der 3. Woche wurde es wärmer und schöner. Für reichlich Regen sorgte zudem das Wochenende 12.-14. mit kräftigen Schauern und 2 Gewittern nachdem die Sonne die Wolken quellen ließ. Am 17. konnte dann sogar der erste Sommertag registriert werden.

Anfang April blühen die Kirschbäume, hier in Altengroitzsch.
Ein toller Anblick mit wolkenlosem Himmel - die Kirschblüte.
Osterglocken in der Bahnhofstraße.
Wechselhafter April. Dicke Wolken und ein Regenbogen in der Elsteraue.
In der zweiten Aprilhälfte waren auch Graupel- und Schneeschauer angesagt.
Oft zeigt sich auch der Himmel über Gatzen dicht bewölkt.
Eine Hummel sucht am Tränenden Herz nach Nektar.
Anfang Mai beginnt die Rapsblüte.
Die Wetterstation schmückt sich mit einem Tulpenmeer.
Hier kommen also die vielen Wolken her... Foto: Dietmar Schäfer

Fotocopyright: Olaf Becher & Carmen Beyer  - www.groitzsch-wetter.de